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Zeit um Dich zu nähren

Corona - ein Geschenk für unsere Wurzeln

von Maya Maria Tilg


 

Viele von uns sind im Moment zuhause. 
Mehr oder weniger unfreiwillig.
Mit Home-Office, mit den Kindern, mit sich selbst. 
So wie ich auch. Yogakurse und Events finden nicht statt. 
Doch das schafft auch Raum für Neues & kreatives Schaffen, 
und so nutze ich die Zeit für meine neuen Projekte - 
denn es gibt auch wieder eine Zeit danach!

Ich beobachte in meinen Netzwerken und auch darüber hinaus, 
dass ganz viele Menschen sich nicht von Angst und Panik mitreissen lassen, 
sondern ihren Geist nach oben schwingen - in die Zuversicht, ins Vertrauen, in heitere Gelassenheit und Humor, in die Weisheit und Weit-Sicht auf eine mögliche Chance der Krise
 

für den anstehenden globalen Bewusstseinswandel.

~~~

Das was gerade die Welt im wahrsten Sinne aus den Angeln hebt,
ist ein Rütteln an unserer Sicherheit und Existenz als Mensch.

Im klassischen Chakra-System ist die Angst vor Existenz-Verlust im Wurzelchakra angesiedelt.
Es ist das 1. Chakra. Auf Sanskrit: Muladara - Stütze unserer Wurzeln.

Stell Dir einen Baum vor, der gut verwurzelt in seinem Erdreich steht.

Aufrecht, stark und erhaben - seine Äste weit ausladend mit üppigem Blätterwerk.

Er ist gesund, genährt und stabil. Sein Holz - seine Materie -  wächst beständig Jahr für Jahr weiter

in seine Kraft und Größe.
Plötzlich kommt ein Ereignis, das den Baum in eine Krise wirft:

Ein Erdrutsch, ein Erdbeben oder ein Bagger.


Das Erdreich wird instabil, seine Wurzeln verlieren an Halt und sein Lebensraum ist bedroht.

Der Baum stellt unverzüglich sein Wachstum ein und lenkt seine ganze Kraft und Aufmerksamkeit instinktiv in sein Wurzelwerk. Und damit agiert er völlig natürlich und gesund.

 

Genau in dieser Situation befinden wir uns gerade!

Wir sorgen uns um unsere Wurzeln - um Nahrung, Stabilität und Sicherheit.

 

Inzwischen weiß man, dass sich Bäume in Krisensituationen gegenseitig helfen,

sich über ganz feine Wurzeln Nährstoffe weiterleiten und über Vibration und Schwingung

miteinander kommunizieren und vor Gefahren warnen,

der ganze Wald kooperiert miteinander, und das nicht erst in einer Krisensituation.

 

 

Der Fall Corona erweicht im übertragenen Sinn das Erdreich unter unseren Füssen.

Der Umstand, der uns jetzt dazu zwingt, unsere Häuser zu hüten

als auch die einseitige Kommunikation der Mainstream-Medien
löst in vielen Menschen Unbehaglichkeit - bis hin zu Angst und Panik - aus. 

 

Wie können wir damit umgehen?

Versorgen und nähren wir unsere Wurzeln.

Wir nehmen an was ist! Das entspannt unseren gesamten Organismus.

 

Ich fühle meine Angst.
Ich nehme die Situation an.  

 

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Die Welt scheint unsicher im Moment.

Wir sind gezwungen, zuhause zu bleiben.

Eine Art Bagger gräbt an unseren Wurzeln herum.

 

 

 Das Wurzel-Chakra hat seinen Sitz in unserem Körper zwischen Anus und Geschlechtsorgan.

Seine Aufgabe ist es, Energie aus der Erde zu ziehen und uns mit den Qualitäten zu versorgen, 
die unserer Erde zu eigen ist und die wir grundlegend brauchen, um hier auf unserem Planeten überleben zu können: Sicherheit, Stabilität, Nahrung. 


Das Wurzel-Chakra erinnert uns daran, dass wir stoffliche - verkörperte - 
Wesen sind. Und ja - es ist so sicher wie das Amen im Gebet, dass dieser Körper,

den unsere Seele in diesem Leben bewohnt, eines Tages wieder zerfällt und zurück geht 
in seinen Ursprung: In die Erde. 

Ich akzeptiere die Vergänglichkeit meines Körpers.
Ich bejahe den Tod. 

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Spätestens jetzt ist auch verständlich, warum es zu Hamsterkäufen bei 
Lebensmitteln kommt und die Menschen 3 mal soviel Bar-Geld abheben als sonst. 
Das 1. Chakra steht auch für die finanzielle Sicherheit, die jetzt ins Wanken kommt.

Selbst das Horten von Toiletten-Papier erklärt sich, sobald wir wissen, 
wo im Körper das Muladara angesiedelt ist.

 Obwohl wir in dieser Krise auch nicht öfters zur Toilette gehen werden als sonst,

werden wir daran erinnert, dass Veränderung ein völlig natürlicher Vorgang unseres Lebens ist.

Vielleicht die einzige Konstante, auf die wir uns verlassen können?


Ich gebe mich dem Wandel hin.
Ich anerkenne den 'Stoffwechsel' des Lebens. 

Die feinstoffliche Energie vom Wurzel-Chakra zieht nach unten - zur Erde hin.

So wird auch verständlich, dass Verunsicherung und der vermeintliche Verlust von Sicherheit 

auch das psychologische Thema der Angst auf den Plan ruft. 
Sie meldet sich in uns, wenn das Wurzelcharka instabil oder gar ausgehebelt wird.

Und das ist in seiner Grundform erstmal nicht negativ, sondern ein gesunder Schutzinstinkt, 

der unsere Aufmerksamkeit schärft und in die Präsenz bringt.

 

Auch alte Trauma-Erfahrungen siedeln sich subtil als energetische 'Erinnerung' im Muladara an.

Sie werden wach, sobald das 1. Chakra ins Wanken kommt.
Übernehmen Angst und Panik die Kontrolle, so kann dies unsere Gedanken,

unsere Emotionen und unser Handeln völlig einnehmen oder auch lähmen. 
Wir haben schlichtweg Angst um unsere Existenz.

Wir schlafen unruhig und flach, weil uns das Vertrauen ins Leben fehlt.

Das wiederum hält uns davon ab, uns der Tiefe des Schlafes - dem Tod - hinzugeben.
Existenz-Angst ist eine der grundlegenden Ängste im Menschen,

die es zu heilen und aufzulösen gilt. 

 

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Gegenüber der Angst liegt das (Ur)Vertrauen in die universelle Kraft der Liebe.

Was kann uns also am Ende geschehen?

 

Der leibliche Tod!

Ja genau, der ist Realität.

Es geht also am Ende darum, die Angst vor dem Tod zu überwinden.

Und dies nicht als Seele - sondern als Ego, das klammert.

 

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Deswegen ist diese Krise eine mächtige Chance, um wacher zu werden!

Ein Weckruf an unser Bewusstsein, wer wir sind, und was unser Dasein eigentlich ausmacht.

Der Himmel unterstützt uns bereits dabei zu erkennen und klarer zu sehen!

Er ist in diesen Tagen oft strahlend blau und lässt mehr Licht durch als an manch anderen Tagen.

Die Luft ist frei und rein.

Die Erde atmet auf und genießt die Ruhepause.

 

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Das 1. Chakra ist also IMMER das erste, das wackelt, wenn wir in eine Krise kommen,

die unsere Existenz bedroht - welcher Art auch immer.
Demnach ist es auch IMMER das erste Chakra, das wir nähren können
,

um den Boden unter uns zu stabilieren.

Machen wir es wie die Bäume!

Konzentrieren wir unsere Kraft auf die Wurzeln und auf unsere Stabilität.

Und das auch in unserem Inneren.

Ich vertraue der Erde, die mich hält.
Ich vertraue dem Himmel, der mich trägt.

Wenn Du spürst, dass Gefühle von Angst Dein System überschwemmen,

dann lass alles liegen und stehen und gibt Deinen Gefühlen Raum!
Meditiere ein paar Minuten darüber. Lass zu, was Du spürst.

Verdränge oder übertünche sie nicht mit Medien oder Ablenkungen.  

Nimm diese 'zusätzliche' Zeit als Geschenk, um alten Ängsten auf den Grund zu fühlen und traumatische Erfahrungen liebevoll willkommen zu heißen, damit sie gehen können.

 

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Nutze Deinen Körper, um Angst & traumatische Erinnerungen zu verarbeiten!

 

Ruhig sitzen

Wenn Du gerne meditierst, dann suche Dir eine ruhige Ecke im Haus oder richtige Dir vielleicht sogar einen einladenden Meditationsplatz ein, den Du immer wieder aufsuchen kannst,

wenn Dein Inneres danach ruft.

 

Tanzen

Wenn Du ein Bewegungsmensch bist, dann leg Dir eine dynamische Playlist zurecht,

die Du abtanzen oder/und durchweinen kannst. Tanz wirkt wie eine emotionale Reinigung.

 

Singen

Wir wissen aus vielen Studien, dass Singen heilt. Stell Dir eine Playlist mit wohltuenden Songs oder heilsamen Mantras zusammen und singe mit! Das kannst Du auch während der Hausarbeit machen.

 

Atmen

Wenn Gefühle von Angst und Panik auftreten - atme ganz bewusst tief in Deinen Unterbauch!
Spüre die Erde unter Dir und lass mit jedem Ausatmen Deine Angst tief in die Erde fließen. Lass Dich von der Kraft der Erde beruhigen und nähren. Wenn wir in der tiefen Bauchatmung sind, lösen sich Angst und Panik ganz von selbst, denn die Panik sitzt weiter oben - im BrustrauM;

im Bauch ist Ruhe, Stabilität und Frieden.

 

Atme ein - Gelassenheit.

Atme aus - Gelassenheit-

Atme ein - Frieden.

Atme aus - Frieden.

Atme ein - Liebe.

Atme aus - Liebe.

 

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Maya Maria Tilg, 17. März 2020

 

 

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